Dr. Ulrike
Schwegler

Leiterin und Mit-Gründerin des Instituts für angewandte Vertrauensforschung in Stuttgart. Expertin für Vertrauen und interkulturelle Kommunikation und Kooperation. Als Arbeits- und Organisationspsychologin hat sie sich auf die interkulturelle Qualifizierung von Multiplikatoren sowie Fach- und Führungskräfte spezialisiert.


 

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Fremden vertrauen - ein Widerspruch? Relevanz und Entwicklung von Vertrauen in interkulturellen Kooperationen"


Vertrauen wird in Unternehmen zunehmend als zentrales Erfolgskriterium anerkannt. Doch wie kann Vertrauen in komplexen, unsicheren und kulturell heterogenen Arbeitskontexten aufgebaut und nachhaltig gefördert werden?
Anhand von Beispielen aus der Praxis und aktuellen Studien sollen die Heraus-forderungen der Vertrauensgenese im interkulturellen Kontext erörtert und die Bausteine zum effektiven Aufbau von Vertrauen über kulturelle Grenzen hinweg erarbeitet werden. 



 

Dr. Fritz Audebert

Gründer der ICUnet.AG, dem größten interkulturellen Beratungsunternehmen Deutschlands. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit interkulturellen Themen und internationaler Mitarbeiterentwicklung. Dr. Audebert war Mitgründer des größten Alumnivereins eines einzelnen Studiengangs und Koordinator des Studiengangs Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien. Die Erfahrungen vieler Auslandsaufenthalte sowie das Gespür für den Bedarf an interkultureller Beratung und Dienstleistung motivierten ihn dazu, im Jahr 2000 die ICUnet.AG zu gründen. Mit seinem Geschäftskonzept konnte er bereits mehrere Businesswettbewerbe gewinnen. Der Diplom-Kulturwirt und Diplom-Verwaltungswirt (FH) spricht Russisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.


"Braucht globale Verhandlungskultur feminine Vertrauensräume?"

In lernbezogener, interaktiver Form werden verschiedene Aspekte von Vertrauen im Interkulturellen Kontext aufzeigt. Dabei werden verschiedene kulturspezifische Auffassungen von Vertrauen an verschiedenen Länder- und Praxisbeispielen demonstriert. Was bedeutet für einen russischen Geschäftsmann Vertrauen? Wie kann ich eine vertrauliche Beziehung zu meinem indischen Kooperationspartner aufbauen oder warum fällt es mir so schwer ein Gespräch im Vertrauen mit meinem chinesischen Kollegen zu führen?  Wie weit darf und soll Vertrauen in verschiedenen Kulturen gehen? Dies sind einige der Fragen, die im Vortrag thematisiert und beantwortet werden.  




Prof. Dr. Elias Jammal


Dr. phil. studierte Philosophie, Kunstgeschichte und
Physik an der Uni Heidelberg, Betriebswirtschaft an der University of West London und vergleichende Erziehungswissenschaft an der Universität
Kaiserslautern. Er ist seit 1998 Professor für Interkulturelle Studien und Interkulturelles Management an der Hochschule Heilbronn. Sein
regionaler Fokus ist der arabische Raum und die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen in der Vertrauensforschung (Vertrauen in deutsch-arabischen Kooperationen) und in Interkulturellen Trainings. Studiendekan der Masterprogramme „International Business and Intercultural Management“ und „International Tourism Management“. Seit 2006 Gründer und Leiter des Orient Instituts für Interkulturelle Studien (OIS).




"Vertrauen aus Innen- und

Außenperspektiven - Eine Ideensammlung"

Nach einem kurzen Impulsreferat zur Erläuterung der Thematik werden die vorgestellten Ideen von der Teilnehmern in einem regen Austausch weitergeführt oder abgelehnt.
Im Kern handelt es sich um die Suche nach einer tragfähigen Unterscheidung zwischen Verlässlichkeit und Vertrauen. Es geht aber dabei nicht um "trockene" Begriffsarbeit. Vielmehr steckt dahinter die Frage nach dem Stellenwert von Bindungen     - traditionale, affektive etc. - für die Vertrauensbildung.




Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff

Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff ist der Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie an der Universität Passau und führender wissenschaftlicher Berater von Transparancy International. Er ist der „Vater“ des Corruption Perceptions Index, den er seit 1995
erstellt. Er studierte Mathematik, Soziologie und Wirtschaft an den Universitäten in Frankfurt und Göttingen. Seine Publikationen und Lehr- veranstaltungen zum Thema Antikorruption haben sich zu einem neuen globales Benchmark-Modell für Reformen entwickelt. Er publiziert in vielen führenden internationalen Fachzeitschriften, unter anderem in der Cambridge University Press, im Journal of International Economics, Economics of Governance, Kyklos, Public Choice und dem Journal of Economic Behavior and Organization.





 
"Vertrauen in ökonomischen Spielen"

Wie können wir Vertrauen messen? Anders als Altruismus, darf sich Vertrauen ja lohnen, also einen erhöhten Nutzen für den Vertrauenden mit sich bringen. Wie können wir dann aber Handlungen aus ökonomischem Vorteil von solchen aus Vertrauen unterscheiden? Eine Antwort hierauf bietet die jüngste Experimentelle Spieltheorie. Im Rahmen von Vertrauensspielen werden in der Veranstaltung die Teilnehmer interaktiv mit Chancen und Risiken des Vertrauens konfrontiert und erfahren jenseits rein ökonomischer Maximierungskalküle die Bedeutung von Fairness und Reziprozität, und inwieweit sie diesen Kalkülen vertrauen sollten.



Hans König

Er ist Coach und Berater für Kommunikation, Teamentwicklung und interkulturelle Kompetenz. Er arbeitet mit Führungskräften, Mitarbeitern, Studenten und Auszubildenden. Hans König ist Diplom-Kulturwirt (Univ.) und hat Ausbildungen in Systemischer Beratung, NLP und Erfahrungsorientiertem Lernen absolviert. Er leitet [komm.] training beratung begleitung (www.kommtraining.com), München. 


 “Verhandeln = Fair handeln? Ein Experiment.”

Vertrauensvoll verhandeln: Ein Paradox! Denn bedeutet nicht Vertrauen ein offenes, verlässliches Miteinander, während Verhandeln vor allem den persönlichen Gewinn zum Ziel hat? Dieser scheinbare Widerspruch ist einer der zentralen Knackpunkte der (interkulturellen) Alltags- und Geschäftskommunikation. In diesem erfahrungsorientierten Workshop werden Sie selbst zum “Fair”-handlungspartner. Erleben Sie, wie vertrauensvolles Verhandeln gelingt!



Dr. Frank Brück

Er ist derzeit verantwortlich für das Studienprogramm in  Interkultureller Kompetenz und Interkulturellem Training an der Wirtschaftsuniversität Wien. Neben der universitären Arbeit verfügt er über langjährige Erfahrung als Trainer und Consultant vor allem in den Bereichen interkulturelles Management, internationale Verhandlungen und multikulturelle Teams. Er ist als Vortragender mit Schwerpunkt Internationales und Interkulturelles Management, Interkulturelle Kompetenz und Training an verschiedenen  internationalen Hochschulen tätig. Neben seiner Tätigkeit als Präsident von SIETAR Österreich ist er auch Executive Editor des European Journal of Cross-cultural Competence and Management (EJCCM).

"Nachbarschaftliche Distanz – praktischer Kulturvergleich Deutschland-Österreich"

Zwei Länder getrennt durch mehr als nur die gemeinsame Sprache. Der Kulturvergleich Deutschland-Österreich bringt erstaunliche Unterschiede zum Vorschein. So nahe sich die beiden Kulturen auch sind, ein genauer Blick auf Beispiele und Bildmaterial enthüllt, interessante Abweichungen vor allem im Kommunikationsverhalten. Der kulturelle Vergleich bringt aber auch Unterschiede zum Vorschein, die wesentlich tiefer liegen und das spannende Verhältnis zwischen „Piefke“ und „grantelndem“ Ösi besser verständlich machen. Diese Unterschiede wirken nicht nur auf Schihütten und in Kaffeehäusern, sondern in allen Lebensbereichen und dabei vor allem in wirtschaftlichen Beziehungen. Diese oft unerwarteten Schwierigkeiten belasten das Vertrauen in der Zusammenarbeit oft nachhaltig. Nach einem theoretischem Kurzinput können praktische Beispiele gemeinsam bearbeitet, analysiert und diskutiert werden – besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schaffung von gegenseitigem Vertrauen über Kulturgrenzen hinweg.



Auslandstutoren der Universität Passau

Seit über zehn Jahren stehen die Auslandstutoren Studenten aller Fachrichtungen bei Fragen rund um ihren Auslandsaufenthalt zur Verfügung.


Dabei hat die Arbeit der Auslandstutoren zwei Schwerpunkte: Einerseits stehen sie Studenten bei der Organisation ihres Auslandssemesters mit Rat und Tat zur Seite, andererseits bieten sie den Studenten interkulturelle Seminare an, die ihnen helfen sollen, ihren Auslandsaufenthalt vor- und nachzubereiten.
In enger Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt sowie dem Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation und professionellen Trainern arbeiten die Auslandstutoren mit interaktiven und erfahrungsorientierten Methoden, die sie geschickt mit der Theorie verbinden. So bieten ihre Workshops nicht nur neue Impulse, sondern auch die Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren und einmal Abstand zum Alltag zu nehmen.


 


„Interkultureller Werkzeugkoffer“


„Interkulturell kompetent handeln“ –wie lässt sich dieses Ziel in der Praxis verwirklichen? Was lässt sich aus Modellen und Theorien erschließen? Wie gehe ich mit der interkulturellen Situation in meinem Betrieb um? Und vor allem: Wie profitiere ich von Interkulturalität?
Um diese und ähnliche Fragen soll es in den Workshops der Auslandstutoren gehen. Dabei  verbinden sie erfahrungsorientierte Lernmethoden, die zum Nachdenken und zu hoffentlich regem Austausch und Diskussionen führen sollen, mit theoretischem Input. Jeder Workshop konzentriert sich dabei auf andere Aspekte;  Kulturmodelle, Interkulturelle Kommunikation in der Praxis, Werte und Stereotype stehen dabei jeweils im Vordergrund.  Als roter Faden zieht sich das Thema Vertrauen durch die Workshops und damit die Frage, wie wir Vertrauen herstellen und was wir damit bewirken können.
 

 

Fremdgänger der Universität Passau

sind acht studentische Trainer des Instituts für Interkulturelle Kommunikation der Universität Passau ("ink.up“). Mit ihrem interkulturellen Lernparcours „Anleitung zum Fremdgehen“ an Berufs- und Hauptschulen will das Team Schülern die Grundlagen interkultureller Kompetenz auf interaktive Art und Weise vermitteln. Interesse an Neuem und Unbekannten soll geweckt und tolerantes Verhalten gefördert werden. Zentral ist auch die Idee, kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erleben.

 

"Grenzüberschreitung und Vertrauen"

Bei der interkulturellen Lernwerkstatt möchten "die Fremdgänger" das Thema Vertrauen für die Teilnehmer selbst erlebbar machen, wie der ursprüngliche Parcours ist auch dieser Workshop interaktiv und auf eigenes Erfahren angelegt. Dabei sollen einerseits „Selbstvertrauen“, andererseits der Aspekt „Vertrauen anderen gegenüber“ thematisiert werden. Sie haben Lust, sich über das Thema auszutauschen und Vertrauen selbst zu erfahren?